Unsere Lieblingsbücher im März oder: Was im März aus dem Bücherregal kam…


Heute gibt’s wieder unsere Liste mit unseren Lieblingsbüchern, diesmal aus dem Monat März. Es sind auch zwei Bücher für Mamas mit dabei ; )

  1. Hier kommt Max von Jan Weiler
  2. Max im Schnee von Jan Weiler
  3. Menschen von Peter Spier
  4. Wo bist du kleines Seepferdchen von Anita Bijsterbosch
  5. Anstellen bitte von Tomoko Ohmura

Für Mamas:

  1. Das Kinderkunst Kreativbuch von Claudia Schauman
  2. Was unsere Kinder brauchen von Katia Saalfrank

Die beiden Jan Weiler Bücher sind wirklich lustig, wir können immer wieder drüber lachen – Champ lacht sich kaputt. Aber sie können auch zu etwas „lustig-peinlichen“ Situationen wie der nachfolgenden, die auf die Geschichte aus „Der Schneemann“ aus Max im Schnee zurückgeht, in der Max und sein Papa einen Schneemann-Päarchen bauen. Dummerweise sieht aber die Schneefrau dann „irgendwie genau so“ aus wie der Schneemann. Daher baut Papa vorne noch etwas an, was dann Mama beim Nachhausekommen zu dem Kommentar veranlaßt „das ist ja mal eine Frau mit viel Holz vor der Hütte!

Hier nun „unsere peinliche Situation“: Im Musikunterricht gab es ein neues Lied, in dem es in einer Strophe hiess „er traf eine Frau auf grüner Au“. Die Lehrerin erklärt etwas und macht wellige Handbewegungen, lächelt und fragt, habt ihr verstanden, was ich meine? Champ meldet sich, kommt dran und sagt „Sie meinen, dass sie viel Holz vor der Hütte haben“ Die Lehrerin muss kurz lachen und sagt dann „Ja“.

Keine Ahnung, was sie nun über uns denkt…… : ()

Also: Die beiden Bücher sind lustig, aber es gibt auch viele Sprüche, die zwar lustig sind, aber im Buch bleiben sollten, bzw. die kleinere Kinder so noch nicht verstehen können, denn der Max im Buch versteht sie auch nicht, oder versteht sie falsch ; )

Auf das Buch „Menschen“ sind wir irgendwann einmal durch Zufall bei einem Büchereibesuch gestoßen. Es ist ein total schönes Buch, um Kindern die Vielfältigkeit unserer Erde und Welt zu verdeutlichen, denn Menschen anderswo sehen eben anders aus, leben und wohnen anders, essen anders und kleiden sich anders.

Ein super Buch zum Verständnis der Kulturen : )

Das Buch „Anstellen bitte“ haben wir bei einer Leseaktion geschenkt bekommen und finden es einfach toll. Es hilft uns Geduld zu lernen und trainieren. Außerdem hilft Champ beim Lesenden, weil der Text kurz und knapp ist. Alle Tiere müssen ordentlich in einer Reihe stehen und abwarten, bis sie dran kommen und es losgeht und nur dann funktioniert’s und sie dürfen mit und Spaß haben.

Das Buch „Wo bist du kleines Seepferdchen“ hat Princess einmal von Oma und Opa geschenkt bekommen und sie liebt es. Es ist ein Buch zum Zählen und Zahlen lernen. Papa Seepferdchen hat eines seiner Babys verloren und sucht nun sein zehntes Seepferdchen. Er schaut überall nach, findet alles mögliche und ganz am Ende merkt er erst, dass sein kleines, fehlendes Seepferdchen die ganze Zeit in seinem Seepferdchenbeutel war ; )

Zu den beiden Mama- Büchern:

Zum einen habe ich, bzw. ich mit Champ noch einmal das Kinderkunst Kreativbuch durchforstet, um zu sehen, was wir als nächstes daraus machen wollen.

Ich glaube es wird der große Hase werden, denn das paßt ja nun zur Saison. Das Buch hat auf jeden Fall viele schöne Ideen mit einfachen Materialien, die man meist sowieso zuhause hat. Es gibt nur ein paar Dinge, die bei uns so noch nicht klappen würden, da sollten Champ und Princess noch ein wenig größer werden.

Das Buch „Was unsere Kinder wirklich brauchen von Katia Saalfrank lese ich ja immer noch so nebenher. Irgendwie ist es bei mir in letzter Zeit meist so, dass ich gleichzeitig in einem Buch über Erziehung und Pädagogik lese und in einem Roman oder so etwas, was dann dazu führt, dass ich immer sehr lange für das Pädagogik-Buch brauche. Deswegen finde ich auch solche Bücher, wie dieses hier von Katja Saalfrank und auch einige von Jesper Jaul so gut, weil man die (das finde ich jedenfalls) nicht unbedingt der Reihe nach lesen muss, sondern auch durcheinander oder nur in Teilen, je nachdem, was einen interessiert, gerade bei einem aktuell ist, oder wo man sich fragt, ob man etwas besser machen könnte.

Und wie sah Euer Bücherregal im März aus?

Eure,

2 Kommentare

  1. Hi,

    zum Thema Bücher wollte ich auch noch etwas beisteuern. Es geht hier nicht um Kinderbücher, sondern um eine deutsche Familiengeschichte in Zeiten des Kalten Krieges. Geschrieben hat das Buch eine Nina Willner. Das Buch trägt den Titel Vierzig Herbste und ist in diesem Jahr beim Propyläen-Verlag erschienen. Die ursprüngliche Fassung erschien in den USA in englischer Sprache.
    In der Geschichte geht es um eine angehende Abiturientin nach dem Ende des zweiten Weltkrieges in dem kleinen Dorf Schwaneberg bei Magdeburg. Sie ist das zweite Kind in einer neunköpfigen Geschwisterreihe. Mit den Eltern und den zumeist jüngeren Geschwistern erlebt sie, wie es nach der Befreiung von Nazis nicht besser, sondern noch schlimmer wird. Sie beschließt zu fliehen. Ihrer Familie sagt sie nichts davon. Die Bahnreise von Schwaneberg nach Magdeburg zur Aufnahmeprüfung für die Pädagogische Hochschule nutzt sie zur Flucht. Im Elternhaus hatte sie mit Geschwistern einen Bausatz mit dem Heidelberger Schloss geschenkt bekommen. Dieses schöne Schloss sucht sie im Westen. Findet in Heidelberg Arbeit und heiratet einen amerikanischen Soldaten deutscher Herkunft. In den USA wird Hanna sechsfache Mutter. Ihre Tochter Nina geht genau wie die Mutter ihre eigenen Wege. Sie wird eine Soldatin in höheren Offiziersrängen bei der Army und ist u.a. als Agentin in Ostberlin und der DDR im Einsatz. Es geht um Spionage bei den sowjetischen Besatzungstruppen. Jetzt wird die Geschichte richtet spannend. Ich springe gleich zum Ende. Nach der Wende besucht Nina mit Bruder Albert die Vettern und Cousinen in Schwaneberg, Naumburg usw….
    Heute arbeitet sie für Non-Profit-Organisationen und lebt in Istanbul. Ein Schelm, wer da nicht an Syrien denkt….
    Viele Grüße
    Anonymus

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