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  1. Die Geschichte mit Oma und Opa scheint in der Familie Tradition zu haben. Ich musste von meinem Geburtshaus bei “Helle Katrin” in der Monschauer Straße entlang einer großen Windschutzhecke spazieren, an deren Ende es über einen kleinen Hof direkt zum Haus von Oma und Opa ging. Das habe ich im Kindergartenalter fast jeden Tag gemacht.

    Ich spazierte durch den Flur in die Küche zu Oma und später wieder durch den Flur zum Stall zu Opa. Danach war ich meistens auf dem Platz vor dem Haus, im Garten oder auf den weiter zurückliegenden Feldern irgendwo hinter Hecken und Sträuchern zu finden. Wenn die Essenszeit anstand, musste man mich meistens suchen, weil ich auf die Rufe von Mutter oder Oma nicht reagierte. In die Küche zu Oma durfte ich immer reingehen. Der Zugang zum Stall war mir verwehrt, wenn gerade wieder ein Kälbchen ankam. Ich habe immer gerätselt, woher das Kälbchen kam und warum immer eine Kuh sich irgendwie anders als sonst verhielt. Das Wissen darum hat sich für mich erst viel später erschlossen.

    Anfangs war ich allein in meinem Reich. Später kamen mehr und mehr Enkelkinder und Kinder aus der Nachbarschaft dazu, die mit mir zusammen unterwegs waren. Aus dieser Zeit müssen auch noch Bilder existieren. Wenn ich demnächst dazu hoffentlich etwas finde, schicke ich ein paar Exemplare dieser inzwischen historischenn Bilder nach Vorsfelde.

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