Zeit…mal schnell, mal langsam – wie findet man sie nur?

Heute habe ich sie mir selber einmal geschenkt, die Zeit : )

Seit ungefähr 10 Tagen möchte ich diesen Post schreiben, aber ich bin nie dazu gekommen. Stattdessen habe ich die Zimmer der Kinder einmal komplett aussortiert und mir einen Plan gemacht, wie ich sie anders arrangieren möchte – deswegen muss Daddy Coll in der nächsten Woche einmal zu Ikea fahren : ) Dann habe ich mein Buch ausgelesen und mit dem Nächsten gestartet. Und weil nun endlich alles getan ist, alles aufgeräumt und sauber ist, alle Korrespondenz erledigt ist, habe ich mir heute selber Zeit zum Schreiben und Bloggen geschenkt und zwar den ganzen Abend lang 😉

Zeit - Beine baumeln lassen - happy

Beine baumeln lassen

Ich meine, wie oft macht man es wirklich, das was man will und wozu man Lust hat, wie oft läßt man wirklich mal die Beine baumeln?

Grundsätzlich habe ich eigentlich ein ganz gutes Zeit-Management – glaube ich zumindest ; ) Und normalerweise habe ich auch nicht das Gefühl, dass mir die Zeit davonläuft, oder ich besser etwas anderes mit meiner Zeit angefangen hätte. Ich bin auf der einen Seite sehr organisiert und habe mich selber ganz gut unter Kontrolle, wenn es darum geht to-do Listen abzuarbeiten und Dinge rechtzeitig und vorausschauend zu erledigen. Auf der anderen Seite kann ich mir auch ganz gut mal sagen, „heute wird nur gelesen, ich möchte das Buch jetzt mal schaffen“ oder „heute habe ich keine Lust und Energie mehr zu irgendetwas und gucke einfach mal nur meinen Commissario Brunetti“. Wobei, ehrlich gesagt, schaffe ich das meist erst dann, wenn ich weiß, dass alles andere erledigt oder weites gehend vorbereitet ist.

Zeit - beine hochlegen - Lesen - Film gucken

Zeit schenken

Nun hatte ich mir vorgenommen, ich schenke mir selber Zeit zu meinem Geburtstag. Und dann tja, was soll ich sagen, mein Geburtstag ist schon wieder ein paar Tage her, es passierte dies und das und jenes, alles Mögliche mußte organisiert und geregelt werden und schwupp, bisher: No time for me!!

Ich habe zwar nicht das Gefühl, dass mir die Zeit davonläuft, wohl aber habe ich die Angewohnheit, oft ganz viel auf einmal erledigen und schaffen zu wollen. Das erzeugt manchmal Druck. Normerweise spüre ich den nicht, weil ich ihn nicht als solchen empfinde. Aber dann, wenn mal wieder alles so ganz anders als geplant läuft, umgedacht und umorganisiert werden muss, dann  spüre ich ihn.

Zeit - in der Luft hängen - weiterkommen

Manchmal fühlt es sich dann an, als ob man in der Luft hängt und erst einmal wieder Boden unter den Füßen fassen muss.

Alles hat seine Zeit

Aber manchmal eben auch nicht, oder zumindest denkt man, dass es gerade unpassend ist. Warten ist manchmal schwer und trotzdem muss man es immer wieder. Ein Fakt, das meine Kinder – zumindest im Moment – noch nicht akzeptieren wollen, und ich manchmal auch nicht.

Zeit - ein Glas Rosee - Zeit für mich

Und jetzt hatte ich beschlossen, ist es mal meine Zeit, ich schreibe endlich mal wieder. Genauso, wie ich vorher beschlossen hatte, es ist jetzt Zeit zum Aussortieren. Und genauso wie ich heute beschlossen habe, die Kinderzimmer werden nun umstrukturiert und wir fahren nun zu Ikea.

Manchmal ist tatsächlich alles, was es braucht ein „Ich mach‘ das jetzt einfach mal, weil nun die Zeit dafür ist“ 🙂

Eure,

PS.: Falls Ihr hier noch nicht so lange mitlesen solltet, schaut doch auch einmal hier, oder hier, oder auch hier rein : )


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