Unser Dreikönigs- & Befana Tag

Am 6. Januar ist der Dreikönigs/Befanatag, also wieder einer unserer „Rituale-Tage“.

Die Krippe bleibt bei uns immer bis zu diesem Tag stehen, denn schließlich kommen „offiziell“ erst dann die drei Könige dazu.

Wir haben sie aber auch vorher schon immer mit dabei und die Kinder spielen damit ; )

 

Aber am 06. Januar lesen wir dann noch einmal die ganze Geschichte um diese drei Könige und wir backen den „Le gâteau des rois provençal“.

Hier also zunächst einmal das Rezept hierzu:

Zutaten:

500g Mehl

125g Zucker

115g weiche Butter (Zimmertemperatur)

4 kleine Eier

60ml Milch & Wasser

15 g frische Hefe

Rum

Vanille Extrakt

Orangenblütenwasser

Kandiertes Obst

Hagelzucker

1 Münze oder Bohne

Wasser und Milch auf 30-40 Grad erwärmen, und die Hefe darin auflösen.

Das Mehl in eine große Schüssel geben. In die Mitte des Mehls Salz, Zucker, Eier und das Wasser-Milch-Hefe-Gemisch geben und alles zu einer Kugel formen.

Rum, Vanille und vor allem das Orangenblütenwasser dazu geben. Die Butter in kleinen Stücken dazugeben und alles zu einem homogenen Teig kneten.

48 Stunden in der Kühle lagern (da passiert allerdings nicht sehr viel).

Dann den Teig zu einer Krone formen und die Münze oder Bohne an einer Stelle darin verstecken.

Warten bis sich der Teig verdoppelt hat und dann mit Eigelb bestreichen und mit kandiertem Obst und Hagelzucker dekorieren. (ich mache meist auch schon etwas kandiertes Obst mit in den Teig, so dass man auch innen drin etwas hat)

Bei ca 180 Grad backen bis eine schöne, goldene Kruste entstanden ist (etwa 30 Minuten)

Am besten schmecken tut der Kuchen dann mit Butter und Marmelade bestrichen und dazu einen warmen Kakau : )

Das ist die sozusagen ganz alte und traditionelle Version des Dreikönigskuchens. Eine heute modernere Version ist die der Mandeltarte. Da hat man eine Mandelcreme auf einem Blätterteig und die Münze ist in der Creme versteckt.

Das ist auch nicht schlecht, uns gefiel aber immer diese alte, traditionelle Version besser.

Wir bereiten den Teig 2 Tage vorher zu und backen ihn dann am Dreikönigsmorgen, denn warm und frisch aus dem Ofen schmeckt er am besten.

Ja und dann kommen am eigentlichen Dreikönigstag irgendwann die Sternsinger und damit ist sozusagen unsere Geschichte und Tradition rund um die drei heiligen Könige komplett.

Aber der Dreikönigstag ist ja außerdem auch noch der Tag der Befana Hexe, ein Brauch der aus Italien stammt und den ich total schön finde. Hierzu lesen wir dann noch einmal das Buch „Weihnachtsbriefe von Felix Hase“, denn da wird alles rund um die Befana noch einmal erklärt.

Also:

Befana ist eine liebe, gute und vor allem auch süße Hexe, die in Italien in der Nacht vom 05. Auf den 06.  Januar auf ihrem Besen über die Städte und Dörfer fliegt und den Kindern, die „artig“ waren, ein kleines Geschenk und/oder etwas Süßes unters Bett legt. Kinder, die nicht „artig“ waren, finden ein Stück Kohle unterm Bett, aber wer findet das schon, denn welche Mama lässt ihrem Kind nicht diese Freude und Aufregung ; ) ?

Und so kommt denn auch bei uns die Befana und bringen tut sie meist ein heißgeliebtes Überraschungs-Ei.

Oh ja, und natürlich wandern die drei heiligen Könige und die Befana Hexe natürlich an diesem Tag auch auf unseren Jahreszeitentisch : )

Soweit unser Dreikönigs-und Befanatag. Bilder von unserem Dreikönigskuchen und wer die Münze im Kuchen hatte gibt es am 6. Januar  auf Instagram: ) Und das Rezept gibt es ab dem 6. Januar auch unter „Rezepten / Süßes“ hier im Blog mit Foto : )

Und was macht Ihr an diesem Tag? Was für Traditionen und Rituale rund um die Weihnachtszeit habt Ihr?

 

Eure,