Ideen für den Jahresanfang

Vor Kurzem las ich über die Lehrerin, Chen Miller aus Israel und ihre besondere, achtsame Art, Geborgenheit und „angenommen sein“ zu vermitteln. Auf ihrer Facebook Seite „Soulmama“ fand ich zufällig folgende Idee zum Jahresanfang:

Zu Beginn des Jahres mit einem großen Glas mit Deckel zu starten und vielen leeren Zettelchen. Durch das ganze Jahr hindurch nimmt man sich immer dann ein Zettelchen, wenn einen etwas glücklich gemacht hat und schreibt auf, mit Datum versehen, was einen glücklich gemacht hat. Dann faltet man den Zettel und legt ihn ins Glas.

Am Ende des Jahres nimmt man das Gals wieder hervor, schüttet es aus und liest noch einmal all die Momente, die einen in diesem Jahr glücklich gemacht haben. Anhand dieser Glücksmomente kann man sich dann über ein wirklich gutes Jahr freuen, obwohl man vielleicht sogar allgemein betrachtet das Jahr als ein schlechtes gesehen hätte. Aber es gibt sie eben doch die Glücksmomente, auch wenn vieles schiefläuft, man muss sie sich nur merken und dabei hilft das Glas!

Ich habe dieses Glas nun bei uns eingeführt und Champ hat vor zwei Tagen den ersten Zettel geschrieben und hineingelegt.

Champ hat, wie sollte es anders sein, die roten Zettelchen für sich gewählt. Princess bekommt die rosanen (da werde ich wohl beim malen helfen müssen ; )  ) Daddy Cool bekommt blau und ich grün.

Außerdem las ich bei Elisabeth McKnight über folgende Idee:

Für sich selber zu Beginn des Jahres ein Wort des Jahres festzulegen. Das Wort sollte so sein, dass es all die Vorsätze, Wünsche, Ziele, Ideen, die man für dieses Jahr hat, darin wiederfindet. Es sollte einen immer daran erinnern.

Elisabeth schreibt  weiter, sie hat das Wort „discomfort“ also „Unbequemlichkeit“ gewählt, stehend dafür, dass sie sich selber „erziehen“ möchte, nicht immer den einfacheren und bequemeren Weg zu gehen, sondern sich zu vielem aufraffen möchte und vieles erledigen und anpacken möchte.

Erst fand ich dieses Wort verwunderlich, konnte dann aber doch dem Gedankengang folgen.

Und dann habe ich überlegt, welches Wort ich selber wählen würde. Und da habe ich mich für ein Wort entschieden, was auch schon in meinen guten Vorsätzen für das neue Jahr vorkam. Nämlich:

Ich glaube, dass ich davon viel mehr bräuchte. Ich glaube, dass mir mehr Gelassenheit helfen wird, vieles klarer und einfacher zu sehen. Gelassenheit macht ruhiger und besonnener. Ich glaube, dass ich automatisch in jeder Situation effizienter sein könnte, wenn ich noch mehr Gelassenheit hätte. Gelassenheit kann ein stückweit Schutz sein, nicht alles zu nah an sich heran zu lassen.

Und deswegen ist es mein Wort und Wunsch des Jahres.

So sieht Champs Gelassenheit aus:

Eigentlich schöner als meine, oder?

Und welches Wort wählt Ihr?

Eure,

 

PS: Champ hat das Wort: Spaß gewählt und für Daddy Cool ist das Wort des Jahres: Glück/Zufriedenheit.