Happy Kids – Alltagstipps / 25 kleine Dinge, die uns im Alltag immer wieder helfen:

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  • Lass die Kinder schlafen, wie sie schlafen möchten, sie wissen instinktiv, was für sie richtig ist und ihnen gut tut: Champ braucht bis heute nur ein ganz flaches Kissen oder gar keines und er braucht keine Kuscheltiere – Princess hat mehrere Kissen übereinander gestapelt und immer mindestens 8 Kuscheltiere im Bett. Beide Kinder lieben Schlafsäcke und Champ trägt erst seit seinem 6. Geburtstag keinen mehr.

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  • Lass die Kinder essen, wie und was sie essen möchten; der Körper nimmt sich automatisch, was er zum Wachsen braucht: Princess liebt Suppen aller Art und hat ihren ganz eigenen Stiel diese zu essen – Champ liebt Pasta aller Art und das mit Bergen von Parmesan, er isst mehr oder weniger grundsätzlich alles ohne Messer und nur mit Gabel.
  • Lass die Kinder anziehen, was sie möchten – sie haben ihren ganz eigenen Stiel, der mich immer wieder überrascht und den ich immer wieder bewundere: Erst konnte ich Champs Vorliebe für shirts mit Tier-Drucken nicht viel abgewinnen, aber ich muss sagen, jetzt finde ich ihn cool damit. Princess liebt Schmuck und zieht am liebsten alles auf einmal an und Princess liebt Gummistiefel. Im letzten Nordseeurlaub trug sie diese auch in der Wohnung von früh morgens nach dem Aufstehen bis spät abends.

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  • Lass die Kinder spielen, was sie spielen möchten, der Phantasie und Kreativität sollten keine Grenzen gesetzt werden, das macht Spass und Mama hat hinterher etwas zum Lachen.

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  • Bastel mit Deinem Kind, mache das Karnevalskostüm selber, denn Kinder lieben es, etwas zu schaffen, mithelfen zu können und ein Ergebnis zu haben.

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  • Hör Deinem Kind zu, auch wenn es Dich auf dem Fussweg von der Schule nach Hause die Ohren voll quatscht über Haloween-Horror-Clowns, das Planetensytem und Ideen zur Erforschung anderer Galaxien, Dinosaurier Karten aus Australien oder ganz einfach über das Dekorieren des Weihnachtsbaumes, auch wenn Du gerade 100.000 andere Gedanken und Sorgen im Kopf hast.
  • Lach mit Deinem Kind, hab Spaß und mach Quatsch mit, auch wenn die Leute auf der Straße Euch für verrückt halten. Princess liebt Herbstblätter und das Lied „der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da“, also singen wir morgens auf dem Weg zur Kita laut ebendieses Lied und wedeln wild mit den gerade gesammelten Herbstblättern. Bei Champ war es das Lied „alle Vögel sind schon da“ und Frühlingsblumen…

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  • Kuschel mit Deinem Kind, das beruhigt Mama und Kind und lässt allen Ärger, Streitereien, Schimpfen etc des Tages hinter Euch.
  • Lass Dein Kind ins Freie, wenn es möchte. Princess ist ein Draußenkind und könnte immer draußen sein – bei Champ sind es Phasen und ist launenabhängig, ob er raus will oder nicht.

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  • Lass Dein Kind auch mal etwas länger auf als gewöhnlich, wenn es sich so ergibt – es ist erstaunlich, welche Ideen und Gespräche man dann noch miteinander haben kann.
  • Hab Rituale mit Deinem Kind, die Euch beiden lieb und wichtig sind, das gibt Sicherheit und ein Gefühl von Zuhause.
  • Sage Deinem Kind, wann immer es Dir in den Sinn kommt, dass Du es liebst und wieso Du es liebst – stärkt das Selbstvertrauen und ist einfach süß. Außerdem gibt einem selber das die Chance, das, was man fühlt auch in Worte zu fassen.
  • Lies Deinem Kind vor und lass Dein Kind Dir vorlesen, das macht Spaß und ist zugleich Training für das Kind, außerdem ist das Erstlesekind dann superstolz und ganz viele Themen lassen sich mit Hilfe von Bilderbüchern besser verstehen und verarbeiten.
  • Gib Deinem Kind kleine Mithelf-Aufgaben im Haushalt, beim Kochen, beim Einkaufen, beim Waschen etc – das macht die kleinen Gemüter so stolz und außerdem lernen sie ganz nebenbei auch noch.
  • Wenn Du die Möglichkeit hast, sprich mit Deinem Kind in verschiedenen Sprachen.

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  • Tröste Dein Kind. Champ und Princess brauchen beide immer einen Schoß zum Trösten, sie braucht auch ihr Kuscheltuch und –tier und einen Schnuller; er braucht meist nur das Kuscheln mit Mama und sein Kuscheltuch.
  • Sage „Entschuldigung“, wenn etwas nicht gut gelaufen ist und es Dir leid tut. Bei uns heißt das „ein Kapitel abschließen“.
  • Erzähle ganz viel von Dir selber und Oma und Opa und der ganzen Familie. Champ kennt glaube ich Abu Dhabi, ohne selber jemals länger als 3-4 Wochen am Stück dort gewesen zu sein, so gut als wäre er tatsächlich dort aufgewachsen. Champ und Princess kennen meine Oma und meinen Opa, obwohl mein Opa im Jahr vor Champs Geburt starb und meine Oma als Champ 4 war und Princess 5 Monate.
  • Lass Dein Kind mit seiner Angst nicht alleine. Princess mag Gewitter nicht sonderlich, hat aber keine wirkliche Angst, aber Champ hat alle möglichen Ängste und wird oft nachts wach.

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  • Sag Deinem Kind die Wahrheit – deswegen habe ich manchmal Diskussionen mit Daddy Cool, weil er manchmal meint, ich erzähle Champ zu viel und ich sollte besser nicht alles und nicht immer so ganz genau erklären.
  • Lass Dein Kind Stöcker und Steine sammeln so viel es will.

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  • Gib Deinem Kind Farben, Schere und Bastelsachen.
  • Erzähle Deinem Kind von Schutzengeln – nach dem Tod meiner Oma und meines Großonkels, mussten wir einen Weg finden mit dem Thema Tod und Trauer umzugehen und so sind Oma T., Onkel B. und Opa H. nun zu Schutzengeln geworden, die auf uns aufpassen und uns begleiten. Das war sogar beim Schwimmen und dem Seepferdchenabzeichen hilfreich, denn Opa H. war ein guter Schwimmer.

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  • Lass Dein Kind warme Milch trinken so lange es das möchte – Princess trinkt je nach Laune 3-4 Flaschen warme Milch am Tag, das ist ihr Lebenselexir und meines auch. Champ hat auch bis er 5 war morgens und abends eine warme Milch getrunken. Und stille Dein Kind nur so lange, wie es das selber möchte – Champ hat sich mit knapp sieben Monaten von einem Tag auf den anderen selber abgestillt und als Princess etwa 3 Monate war, bekam ich eine böse Seitenstrangangina und brauchte Antibiotikum und somit war das Stillen vorbei, denn für Princess hatte es sowieso auch von Anfang an mit nur Stillen nicht ausgereicht, sie brauchte mehr, als ich hatte.

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So und nun muss ich sagen, es hat gut getan, das alles einmal so in Worte zu fassen und aufzuschreiben, denn so ist mir vieles auch selber wieder ins Bewusstsein gekommen und ich habe mich an Dinge erinnert, die wir vielleicht eine Weile nicht mehr gemacht haben oder die in Vergessenheit geraten waren.

Habt Ihr auch solche Alltagshelfer, Tipps oder Rituale?

 

Eure,

kate