Ordnung, Organisation und Aussortieren…


Am Anfang des Jahres (aber auch öfter mal zwischendurch) packt mich die „Aufräum-und Aussortiert-Wut“. Wenn die Weihnachtssachen wieder in die Boxen und in den Keller wandern, habe ich immer das Gefühl: „So nun muss alles mal wieder geordnet und vor allem aussortiert werden“

In diesem Jahr habe ich nun wirklich vieles einmal:

  • auf- und umgeräumt
  • aussortiert und weggegeben,

ich habe

  • die Dekoration geändert und
  • versucht ein bißchen mehr Strategie und Organisation in alles zu bringen

Zuerst habe ich versucht, das Wohnzimmer „luftiger“ zu machen, indem ich fast alles an Spielsachen in die jeweiligen Kinderzimmer einsortiert habe.

Das brachte mit sich, dass wir gleichzeitig auch die Kinderzimmer und -Kleiderschränke einmal aussortiert haben.

Das habe ich, um’s mir einfacher zu machen, anhand von drei Punkten gemacht:

  1. Sind die Sachen noch altersgemäß (sonst wandern sie vom „großen“ in das „kleine“ Kinderzimmer)?
  2. Was sind Lieblingsstücke?
  3. Was sind Nostalgie-Stücke?

So wanderte z.B. dieses Stück von „groß“ nach „klein“:

Hier ein paar von Champs Lieblingsstücken

Die heißgeliebten Disney Cars, eine Sammlung, die wohl nie weg darf und immer wieder aktuell ist.

Und hier ist ein Nostalgiestück von Princess, das auch nie weg darf, der erste Puppenwagen und die ersten Puppen:

Schließlich habe ich es auch geschafft, unseren Kleiderschrank auszusortieren und nun liegt tatsächlich ein Stapel an Sachen auf der Terrasse, der darauf wartet zur Kleidersammlung gebracht zu werden ; )

Nachdem ich im Haus soweit fertig war, habe ich mir Gedanken über Planung und Organisation gemacht und mich gefragt, was kann ich besser/anders machen, damit letztlich noch mehr Zeit für und mit den Kindern da ist und alles ein wenig „glatter“ läuft.

Was ich beibehalten werde:

Wir haben an der Tür zum Abstellraum einen Familienkalender, in dem es für jeden von uns vieren eine eigene Spalte für jeden Monat gibt. Da trage ich sämtliche Geburtstage, Festivals und Termine ein, so dass jeder immer sehen kann, was wann ansteht.

Außerdem habe ich für mich selber (da bin ich ja etwas altmodisch, weil ich nur sehr unregelmäßig den Kalender in meinem Telefon benutze) diesen Terminkalender:

Darauf bin ich vor ungefähr 1,5 Jahren zufällig gestoßen. Ich hatte eigentlich nach Infos zu etwas ganz anderem, an dem ich gearbeitet habe, gesucht und bin zufällig auf den guten Plan gestoßen. Seitdem benutze ich ihn. Was ich daran gut finde, neben den diversen Texten, die es außer dem reinen Kalenderteil gibt, ist die Aufteilung des Kalenderteils (links ist die Auflistung der Wochentage und rechts ist eine Seite für Notizen unterteil in: Beruflich, Privat & Fokus der Woche und es gibt einen kleinen „Achtsamkeitstipp“). Es ist so eine Art Kalender cum Tagebuch und damit komme ich ganz gut klar und habe normalerweise alle Familientermine präsent.

Was ich auch auf jeden Fall immer brauche und was mir immer hilft sind Notizbücher (hier bin ich genauso altmodisch und nutze selten die Notizen auf meinem Telefon, da sind nur ein paar Sachen gespeichert, weil es manchmal handy ist copy-paste machen zu können).

Ich brauche immer etwas zum „Aufschreiben“. Gerade seitdem die Kinder da sind, finde ich das so viel wichtiger. Denn man denkt immer, „ja, das merke ich mir, das weiß ich ja sowieso, ist für immer in meinem Kopf und Herzen“. Das ist es ja auch, aber trotzdem geht vieles ein bisschen „Verschütt“, wenn man es nicht aufschreibt. So oft passiert es mir, dass Champ wieder einen von seinen „besonderen Sprüchen“ hatte und ich mir denke, das merke ich mir und schreibe es auf, aber bis ich mich abends hinsetzte und es wirklich tun will, fällt mir der Spruch nicht mehr ein, oder nicht mehr mit dem Reim, den Champ hatte. Seitdem habe ich ein kleines Notizbuch immer in der Tasche ; )

Was ich einführen werde:

Beim Überlegen, wie ich was besser und effizienter machen könnte, habe ich beschlossen, dass es auch hier gut wäre, ein paar Sachen aufzuschreiben, um ich immer wieder überlegen und/oder neuplanen zu müssen. – Klar flexible muss trotzdem alles sein, denn wie oft kommt es vor, dass etwas wegen Krankheit, Wetter etc verschoben werden muss.

Durch Lesen und Recherchieren bin ich auf diese „Listen“ gestoßen, die ich hilfreich fand und nun bei uns eingeführt habe:

  1. Den „Was essen wir Wochenplan“, in dem man für jeden Tag der Woche einträgt, was man kochen möchte. Dementsprechend kann man sich im Anschluß eine Einkaufsliste für diese Gerichte machen. Ich fand das Ganze hatte zwei Vorteile: Zum einen entfällt das allabendliche Grübeln, was koche ich morgen, habe ich die Zutaten alle hier, wie schaffe ich es, auch noch im Supermarkt vorbeizugehen? Zum anderen ist das sicherlich ein Weg, um etwas zu sparen, denn wenn man nur einmal zum Einkaufen geht und dann auch genau weiß, was man braucht, dann wird letztlich weniger gekauft, sprich nur das, was auf der Liste steht. Das fand ich eine sehr praktische Idee und probiere sie nun aus ; )
  2. Den Haushaltsplan, in dem man eintragen kann, was an welchem Tag, bzw. was wöchentlich und was monatlich im Haushalt gemacht werden sollte. Auch das fand ich sinnvoll und dachte mir, wenn die Kinder größer sind, könnte man darin ja sogar markieren , wer was übernimmt ; ) Ich habe auch das eingeführt, allerdings weiß ich, dass ich hier immer viel variieren werde, je nachdem, was gerade los ist und ansteht. Aber es ist ja schonmal gut einen Plan zu haben ; )
  3. Den Habit Tracker, in dem man für jeden Monat unter dem jeweiligen Tag bestimmte Gewohnheiten, die man so bei sich feststellt festhält. Ich glaube, das ist etwas, was einem erst nachdem man es eine Weile gemacht hat, helfen wird. Denn hier sollte man dann ja im Anschluß überlegen, was mache ich nun mit diesen Gewohnheiten, beibehalten oder ändern, sprich sind sie gut oder weniger gut? Ich denke, das kann einem helfen, bestimmte Dinge einmal bewußt zu machen. Ich werde es nun einmal ausprobieren.

Alle drei Listen habe ich bei klitzekleinedinge gefunden und hier könnt Ihr sie auch finden und drucken.

Und jetzt gibt es noch eine Sache, die habe ich mir ganz fest vorgenommen und noch nicht geschafft: Schreibtisch aufräumen und aussortieren, das MUSS ich noch ; )

Habt Ihr noch andere Ordnung- und Organisationstipps, irgendetwas, was sich bewährt hat, gut tut und hilft, den Alltag überschaulicher zu machen?

Eure,

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