Glück ist…wenn man Oma und Opa hat!


Glück ist…. wenn man eine Oma und einen Opa hat! Wirklich das ist so, ganz genau so!! Oma und Opa sind Glück!

Oma und Opa - Gedanken - Glück - Erinnerungen

Das kann ich so absolut sicher sagen, weil ich es selber getestet habe! Meine Großeltern haben beide im gleichen Ort gelebt wie wir. Es war immer einer meiner beiden Opas, der mich vom Kindergarten abgeholt hat. Ich hatte eine „Back-Oma“ und eine „Strick-Oma“, zu jedem Geburtstag, jedem Fest hatte ich immer selbst gebackenen Kuchen und zwar den, den ich mir gewünscht hatte. Ich hatte immer superoriginelle, gestrickte Pullover (die habe ich zum Teil heute noch!). Einen als Elefant, und einen als Schaf, einen mit Skifahrern drauf… Omas und Opas haben immer Zeit und hören immer zu. Omas und Opas sind spitzen Spielpartner. Seitdem ich laufen konnte, bin ich eigentlich ständig bei meiner Oma und meiner Großtante gewesen. Und zwar nicht, weil meine Mutter die ganze Zeit unterwegs gewesen wäre und ich dorthin „mußte“. Nein, ich bin von alleine dorthin gegangen. Für mich war das Abwechslung, Tapetenwechsel – außerdem schmeckt es ja bei Oma immer besser als zuhause, das ist eben einfach so. Nun sei dazu gesagt, dass es für mich auch ein leichtes war, zu meiner Oma zu gehen, die wohnte nämlich im Haus neben unserem, ich bin einfach durch einen kleinen Durchgang in der Hecke geschlüpft und schon war ich da. Meine Großtante wohnte im Haus gegenüber, aber auch das war kein Problem. Auch dorthin ist niemand mit mir gegangen, sondern meine Mutter oder meine Oma blieben kurz in der Einfahrt stehen, haben mit mir zusammen geguckt und dann bin ich rüber gelaufen. Wenn es mir an einer Stelle zu langweilig wurde habe ich eben mal kurz gewechselt, insofern kannte ich, glaube ich, Langeweile als Kind gar nicht (und kenne sie immer noch nicht). Oft habe ich auch bei meiner Oma oder meiner Großtante übernachtet, was für mich immer ein high-light war.

Oma und Opa - Glück - Gedanken zu den Generationen

Insofern kann ich über mich sagen: Ich kenne mich aus mit dem Oma und Opa Thema. Ich habe es erlebt, ich habe es gelebt. Meine Oma und Opa, meine Großtante und mein Großonkel, irgendeiner war immer für mich da und ich habe mich immer wohl gefühlt.

Und nun erlebe ich das Ganze „umgekehrt“ sozusagen. Nun bin ich die Mama, meine Kinder, die Kinder und meine Eltern sind Oma und Opa. Und es ist genau das Gleiche geblieben: Bei Oma und Ops darf man fast alles, bei Oma und Opa gibt’s immer Süßigkeiten, da wird das mit dem Fernsehen schonmal nicht so ganz genau genommen, da kann man auch schonmal das Zähneputzen schlabbern, da kriegt man warmen Toast mit Nutella (bei mir waren es diese Schokoplättchen) und das wenn nötig auch zweimal am Tag, da kann man länger aufbleiben und und und…. (ihr kennt das doch sicher auch, oder?!?) Als Mama denkt man sich dann „mm, naja, das durfte ich früher nicht“ und „das finde ich jetzt nicht so gut, denn dann erwarten die das immer“, aber dann ist mir auch noch immer ziemlich präsent, wie das alles bei meiner Oma und Großtante war.

Oma und Opa - Glück - Gedanken

Und dann erinnere ich mich ganz schnell: Glück ist, wenn man Oma und Opa hat! Denn das tut als Kind so gut! Nachdem nun meine Eltern, also Oma und Opa,  5 Tage bei uns waren habe habe ich das wieder ganz deutlich gemerkt: Es tut Kindern so gut, wenn sie Oma und Opa haben. Champ und Princess freuen sich jedesmal riesig, wenn sie kommen. Sie sind so stolz, wenn Oma und Opa sie an der Schule und dem Kindergarten abholen. Champ hatte ja nun auch die glänzende Idee, dass Oma und Opa gleich bis Weihnachten bleiben können. Und jetzt zählen wir halt die Wochen und dann am Ende die Tage, bis sie wieder da sind. Ich bin wirklich dankbar und froh, dass Champ und Princess dieses Glück haben. Es ist zwar leider nicht ganz so, wie bei mir, die beiden können nicht einfach durch die Hecke schlüpfen und dann sind sie da. Aber alle paar Monate haben sie dieses Glück und dann in konzentrierter Form und das tut gut. Manchmal denke ich ja sogar, dass Oma und Opa anschließend sozusagen urlaubsreif sind, weil sie dauernd zuhören, toben, turnen, lesen und malen müssen. Es ist eine so riesengroße Hilfe für Mamas und Papas und ein riesengroßer Spaß für die Kinder, wenn man Oma und Opa hat! Champ und Princess freuen sich jetzt schon auf das nächste Mal! Und ehrlich gesagt, ich auch! Princess Erzieherin weiß übrigens mittlerweile ganz genau, wo Oma und Opa wohnen, wie sie heißen, was sie so machen, wie es bei ihnen zuhause aussieht, wer neben ihnen wohnt und wann sie wieder kommen, dafür sorgt Princess…

Oma und Opa - Glück - Gedanken

Nun weiß ich, wie ich als Kind empfunden und erlebt habe, jetzt mache ich die Erfahrungen als Mama. Und in beiden Etappen meines Lebens habe ich festgestellt: Omas und Opas sind so ohne Ende wichtig! Wie ich mich dann als Oma fühlen werde, und wie ich als Oma sein werde, das weiß ich noch nicht. Um ehrlich zu sein, kann ich mir das auch noch nicht so recht vorstellen, aber das hat ja noch Zeit.

Eure,

PS.: Falls Ihr hier noch nicht so lange mitlesen solltest, schaut doch einmal hier, oder hier, oder hier rein : )

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1 Gedanke zu “Glück ist…wenn man Oma und Opa hat!

  1. Die Geschichte mit Oma und Opa scheint in der Familie Tradition zu haben. Ich musste von meinem Geburtshaus bei „Helle Katrin“ in der Monschauer Straße entlang einer großen Windschutzhecke spazieren, an deren Ende es über einen kleinen Hof direkt zum Haus von Oma und Opa ging. Das habe ich im Kindergartenalter fast jeden Tag gemacht.

    Ich spazierte durch den Flur in die Küche zu Oma und später wieder durch den Flur zum Stall zu Opa. Danach war ich meistens auf dem Platz vor dem Haus, im Garten oder auf den weiter zurückliegenden Feldern irgendwo hinter Hecken und Sträuchern zu finden. Wenn die Essenszeit anstand, musste man mich meistens suchen, weil ich auf die Rufe von Mutter oder Oma nicht reagierte. In die Küche zu Oma durfte ich immer reingehen. Der Zugang zum Stall war mir verwehrt, wenn gerade wieder ein Kälbchen ankam. Ich habe immer gerätselt, woher das Kälbchen kam und warum immer eine Kuh sich irgendwie anders als sonst verhielt. Das Wissen darum hat sich für mich erst viel später erschlossen.

    Anfangs war ich allein in meinem Reich. Später kamen mehr und mehr Enkelkinder und Kinder aus der Nachbarschaft dazu, die mit mir zusammen unterwegs waren. Aus dieser Zeit müssen auch noch Bilder existieren. Wenn ich demnächst dazu hoffentlich etwas finde, schicke ich ein paar Exemplare dieser inzwischen historischenn Bilder nach Vorsfelde.

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